| Die
Gartenanlage Schönbrunns
Die Geschichte Schönbrunns kann
bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Erstmals wird im
Jahre 1312 ein als Kattermühle bezeichnetes Anwesen der Grundherrschaft
des Stiftes Klosterneuburg zugehörig dokumentiert.
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The
schönbrunn gardens in wien
The history of Schönbrunn
can be traced back to the fourteenth century. It was first documented in
1312 as Kattermühle, part of the estate of the Klosterneuburg Priory.
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plan of the gardens at
Schonbrunn, Franz Boos, 1780
| Nach
dem Tode Ferdinands II 1637 wurde die Katterburg als Witwensitz für
Elonora gewidmet und sowohl die Gebäude als auch der Fasan- und Tiergarten
vom zuständigen Vicedomamt betreut. An das bestehende Herrenhaus der
Katterburg wurde ein dreistöckiges „Lusthaus" mit kunstvoller Ausstattung
angebaut und auch der Garten dürfte bestens gepflegt worden sein,
da von 100 Kübeln mit „Welschen Bäumen und Gewächsen" und
einer speziellen Anfertigung von Kübeln für die damals kostbaren
Pomeranzenbäume berichtet wird.
Vermutlich um dem Versailles Frankreichs etwas Gleichwertiges entgegenzustellen und um dem Kronprinzen und künftigen Kaiser Joseph eine würdige Residenz zu schaffen, faßt Kaiser Leopold I nach dem Tod Eleonoras vermutlich bereits 1687 den Plan, an Stelle der zerstörten Anlage einen repräsentativen Sommerpalast errichten zu lassen. Den Auftrag dazu erhielt Fischer v. Erlach, dessen erster Entwurf von 1690 eine großzügige Schloßanlage auf dem Schönbrunner Berg, dem heutigen Standort der Gloriette vorsah. Die Größenordnung dieses Entwurfes hatte allerdings die Vorstellungen des Kaisers bei weitem übertroffen. Der zweite, vereinfachte Entwurf sah das Schloß am Fuße des Berges, näher dem Wienfluß und nach neuesten Erkenntnissen durch Grabungen in Vestibül des Schlosses auf den Fundamenten des von den Türken zerstörten Gebäudes vor. Mit dem Bau wurde 1696 begonnen. Bereits 1695 wurde der französische Garteningenieur Jean Trehet beauftragt, das bisherige Jagdrevier in eine den französischen Vorbildern entsprechende Gartenanlage umzuwandeln. Trehet legte bereits damals die heutige Breite des „Großen Parterres" fest und pflanzte zu beiden Seiten Waldbereiche an, die von orthogonal verlaufenden Alleen durchzogen wurden. So wird über Lieferungen von 20.000 Buchenstauden, 1.000 „tapis bäumbl", 1.000 Baumstangen zur Stützung der jungen Alleebäume aber auch von „allerhandt Obst Zwergl und Ribisl Stauden" aus Frankreich berichtet. Besonders sorgfältig wurden vor allem die Gartenbereiche in Schloßnähe wie die Kammergärten, das Parterre und angrenzende Boskette gestaltet. Auch die Errichtung eines Orangeriegartens bereits um 1700, wahrscheinlich im Bereiche der heutigen Orangerie, ist dokumentiert. Schloß und Gartenanlage erfuhren ihre Fertigstellung in den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts. Kaiser Joseph I hielt sich bis zu seinem frühen Tode im Jahre 1711 gerne in Schönbrunn auf und erfüllte Schloß und Garten mit regem Hofleben. Sein Nachfolger Karl VI vernachlässigte Schönbrunn, das erst wieder mit dem Einzug der jungen Kaiserin Maria Theresia im Jahre 1740 entsprechende Bedeutung erfuhr. Anstatt die bereits auftretenden Bauschäden reparieren zu lassen, ordnete die Kaiserin 1744 den großzügigen Umbau des Schlosses durch Nicolas Pacassi an. Die Bautätigkeiten wurden 1749 beendet und verliehen dem Schloß und seinen Nebengebäuden das heute bekannte Aussehen. Nach den baulichen Veränderungen Schönbrunns erfolgten ab 1750 auch zahlreiche Umgestaltungen im Garten durch lothringische Künstler wie Louis Gervais und Jean Nicolas Jadot. Franz Stephan, persönlich am Gartenhandwerk sehr interessiert, beeinflusste die Entwicklung des Gartens außerordentlich. Zu dieser Zeit wurden die Kammergärten östlich und westlich des Schlosses neu gestaltet. Eine wesent liche Veränderung des Parkes brachte in den Folgejahren die Schaffung eines sternförmigen Alleensystems mit zwei große Diagonalachsen, die Erweiterung des Blumenparterres bis zum Fuße des Glorietteberges sowie der Zukauf einiger Grundstücke im Süden (Fasangarten) und Westen (Holländischer Garten, Postwiese, Dreieckswiese u.a.) des Parks. Der Holländische Garten durch Adrian v. Stekhoven und die Menagerie mit ihrem achteckigen Pavillon als Blickpunkt der westlichen Diagonalachse nach Plänen von Jean Nicolas Jadot wurden angelegt. Bereits 1755 wurde das gerade kürzlich generalsanierte, fast 200 Meter lange Orangeriegebäude mit zugehörigem Garten fertiggestellt. Es ist damit das älteste, heute noch erhaltene Gewächshaus Schönbrunns. In den Jahren 1772 bis 1780 entstanden auch die bekannten, als Blickpunkte dienende Gartenarchitekturen von Ferdinand von Hohenberg wie z.B. die Gloriette, der Neptunbrunnen, die Römische Ruine, der Obelisk sowie der reiche Skulpturenschmuck. Im Jahre 1779 wurde der Schönbrunner Schloßpark mit Ausnahme der Kammergärten für die Bevölkerung geöffnet. Der 1780 im Todesjahr Maria Theresias in den wichtigsten Bereichen fertiggestellte Garten wurde vom Hofgärtner Franz Boos in einem heute, für die Revitalisierung des Parks ungemein bedeutenden Plandokument darge-stellt. Zu dieser Zeit wurden auch im kaiserlichen
Auftrage zahlreiche Sammel- expeditionen in entlegene Erdteile unter der
Leitung bekannter Botaniker wie Nikolaus Jaquin, Richard van der Schot
und Franz Boos unternommen, die große Mengen an fremdländischen
Pflanzen und auch Tieren mitbrachten. Während den Tieren in der Menagerie
durch mangelndes Wissen um ihre Lebensbedürfnisse kein langes Leben
beschieden war, wurden die Pflanzen in den vorhandenen Gewächshäusern
zum Beispiel den sogenannten Kaphäusern sowie im Holländischen
Garten mit gutem Erfolg kultiviert. Um 1800 soll sich in Schönbrunn,
angespornt durch einen regelrechten Wettbewerb mit den Royal Gardens of
Kew in England, bereits eine
Die Nachfolger Maria Theresias, sowohl Joseph II als auch Franz I(II) waren besonders naturwissenschaftlich interessiert und legten auf zugekauften Gründen im Hietzinger Teil des Parks Botanische Gärten an. Besonders Kaiser Franz I und seine Brüder die Erzherzöge Anton und Johann waren ambitionierte Botaniker. Erzherzog Johann schuf den Alpen- (1803) und Tirolergarten (1800) und im Botanischen Garten wurden vor allem Gehölze aus den Expeditionen nach Nordamerika angepflanzt. Heute noch zeugt eine stattliche Amerikanische Esche (Sammlungsreise F. Boos 1783) vom damaligen wissenschaftlichen Interesse. In den Jahren 1828 bis 1850 wurden die bisher geometrisch gegliederten Bereiche des Holländischen Gartens und des Botanischen Gartens dem damaligen Geschmack entsprechend in englische Landschaftsgärten umgewandelt. Der Botanische Garten blieb in dieser Form bis heute erhalten. Obwohl im Bereiche des Holländischen Gartens bereits einige Gewächs- häuser bestanden und 1828 mit dem Bau des „Alten Palmenhauses" (Maxingstraße, derzeit Filmstudios der Akademie) begonnen wurde, dürften sowohl die Kulturflächen als auch die baulichen Voraussetzungen nicht mehr ausgereicht haben, die immer größer gewordene Pflanzensammlung nach neuesten gärnerischen Erkenntnissen zu erhalten und zu vermehren. Dies hat Kaiser Franz Joseph I offensichtlich bewogen, den Hofarchitekten F.v. Segenschmid mit der Planung eines neuen Palmenhauses auf dem Gelände des Holländischen Gartens zu beauftragen. Unter Mithilfe des Statikers Ing. S. Wagner und des Hof-Eisenkonstrukteurs I. Gridl konnte der 1880 begonnene Bau 1882 fertiggestellt und am 19. Juni dieses Jahres vom Kaiser feierlich eröffnet werden. Die aus Schmiedeeisen bestehende, genietete, außenliegende Konstruktion ruht auf gußeisernen Säulen und Bögen und wurde in zeitgenössischen Kommentaren als bahnbrechendes Beispiel für eine dem neuen Material angemessene Architektur gewürdigt. Das aus drei Pavillons bestehende Palmenhaus war und ist auch heute noch mit einer Gesamtlänge von 111 m, einer größten Breite von 28 m und Höhe von 25 m das Größte seiner Art auf dem europäischen Kontinent. Im Jahre 1904 wurde anstelle eines älteren Gewächshauses nach einem Entwurf von Alfons Custodis ein neues Glashaus („Sonnenuhrhaus") errichtet, das zur Überwinterung der umfangreichen Pflanzensammlung aus Australien und Südamerika dienen sollte. Nach der Ausrufung der Republik wurden mit Gesetz vom 3.4.1919 die hofärarischen Liegenschaften- darunter auch Schönbrunn - in das Staats- eigentum übergeführt. Heute werden die Bundesgärten insgesamt von ca. 20 Millionen und der Park Schönbrunns von mehr als 7 Millionen (Tendenz steigend) Besuchern jährlich frequentiert. Diese großen Besucherzahlen und die Betrachtung der Gartenanlagen als öffentliches Eigentum im negativen Sinn des Begriffes haben heute wesentlichen Einfluß auf die Pflege und Erhaltung der über- antworteten historischen Gartenkunstwerke. Der Schloßpark Schönbrunn zählt mit einer Fläche von 185 ha nicht nur zu den größten, sondern auch zu den bedeutendsten barocken, im französischen Gartenstil gestalteten Gartenanlagen der Welt. Diese Tatsache wurde im Jahre 1996 eindrucksvoll durch die Aufnahme von Schloß und Garten Schönbrunn in die Liste der „Kulturellen Welterbe" durch die UNESCO bestätigt. Mit dieser kunsthistorisch und touristisch bedeutsamen Entscheidung ist jedoch auch zur Erhaltung dieses Prädikates nicht nur die denkmalgerechte Pflege der bestehenden Gartenarchitekturen, sondern auch die Umsetzung eines rechtzeitig im Juni 1996 fertiggestellten, vom Bundesdenkmalamte in Auftrag gegebenen Parkpflegewerkes verbunden. In diesem Parkpflegewerk werden alle, im Laufe der Jahrhunderte meist durch Vereinfachung der Pflegemaßnahmen verursachten Abweichungen von den jeweiligen Originalzuständen der einzelnen Gartenbereiche aufgezeigt und mittels kurz-, mittel- und langfristiger Pflegeanleitungen die denkmalschutzgerechte Erhaltung der Gartenanlage angestrebt. Die Bundesgärten haben daher unverzüglich mit größtmöglichem personellen und finanziellen Aufwand mit den gartendenkmalpflegerischen Wiederherstellungsarbeiten unter der Fachaufsicht des Bundesdenkmalamtes begonnen und hoffen auch die langfristigen Vorhaben noch in diesem Jahrzehnt beenden zu können. Die Vorgaben des Parkpflegewerkes für alle aktuellen und künftigen gärtnerischen Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen sollten den Ruf Schönbrunns als eine der besterhaltenen imperialen Gartenanlagen des Barocks und des Historismus festigen und einen auch aus touristisch-wirtschaftlichen Überlegungen wichtigen Kontrapunkt zu den allerorten entstehenden postmodernen Erlebniswelten setzen. Dipl.Ing.Dr. Peter Fischer-Colbrie Direktor der Bundesgärten |
After
the death of Ferdinand II in 1637, Katterburg was endowed to the dowager
Eleonora; the archiepiscopal office was responsible for both the buildings
and the pheasant and menagerie gardens. A three-storeyed "Lusthaus" (Pleasure
House) of refined artistic design and decoration was attached to the already
existent Katterburg mansion; the garden, too, must have been excellently
cultivated, for there are reports of 100 tubs of "Welsche Bäume und
Gewächse" (southern European trees and shrubs), and tubs designed
specially for Seville orange trees, at that time rare and costly.
After Eleonora’s death, Emperor Leopold I conceived the plan, probably already in 1687, of building a prestigious summer palace in place of the destroyed grounds; doubtlessly, this was also an endeavour to vie with France’s Versailles and to create a residence worthy of the Crown Prince and future Emperor Joseph. The commission was given to Fischer von Erlach, whose initial plans of 1690 envisaged spacious palatial grounds on Schönbrunner Berg, the heights where the present-day Gloriette is situated. The magnitude of this design, however, by far surpassed the Emperor’s ideas. The second, simplified design placed the palace at the foot of the hill, closer to the River Wien and on the foundations of the building which had been destroyed by the Turks, an assumption which has been supported by the latest excavations in the palace vestibule. The building was begun in 1696. The French garden engineer Jean Trehet was already commissioned in 1695 to transform the former hunting grounds into a planned garden estate worthy of the French models. During this time, Trehet had already laid out the present-day expanse of the "Grande Parterre", and planted wooded areas on both sides, interspersed by avenues running an orthogonal course. There are reports of 20,000 beech shrubs, 1,000 "tapis bäumbl" ("bosky tapestry"), 1,000 poles to support the young avenue trees, and also "allerhandt Obst Zwergl und Ribisl Stauden" (all kinds of miniature fruit trees and currant bushes) being delivered from France. Above all the garden areas near the palace were meticulously designed, such as the Chamber Gardens, the parterre and the adjacent bosky verdure. Also documented is an orangerie garden, already developed by 1700, probably in the area of the present-day Orangerie. The palace and gardens were completed in the early years of the eighteenth century. Emperor Joseph I took great pleasure in his sojourns at Schönbrunn until his early death in 1711, and filled the palace and gardens with the animated bustle of the court. His successor Charles VI neglected Schönbrunn, and it only attained its proper significance again with the arrival of the young Empress Maria Theresa in 1740. Instead of having the already occurring constructional damage repaired, in 1744 the Empress commissioned Nicolas Pacassi with a large-scale reconstruction of the palace. This work was finished in 1749 and gave the palace and ancillary buildings the appearance which is familiar today. After the constructional alterations to Schönbrunn, there were also numerous changes in the landscaping of the garden from 1750 onwards, executed by artists from Lorraine, such as Louis Gervais and Jean Nicolas Jadot. Franz Stephan had a very
personal interest in horticulture and exercised a great influence on the
development of the garden. This period saw the re-designing of the Chamber
Gardens east and west of the palace. A fundamental alteration to the park
was made in the following years by a star-shaped system of avenues, with
two large diagonal axes, the extension of the flower parterre to the foot
of the Gloriette hill, and the acquisition of some plots of land to the
south of the park (Fasanengarten) and the west (including the Holländischer
Garten, Postwiese, Dreieckswiese) .
The almost 200 metres long orangerie building, along with its garden, was already finished by 1755: its refurbishment has just recently been completed. It is thus the oldest greenhouse building in Schönbrunn to have been preserved. During the years between 1772 and 1780, Ferdinand von Hohenberg created the famous architectural focal points of the garden, the central views of the grounds, such as the Gloriette, the Neptune Fountain, the Roman Ruins, the Obelisk, and the richly ornate decoration of the sculptures. In 1779, the Schönbrunn Palace Park was opened to the public, with the exception of the Chamber Gardens. By 1780, the year of Maria Theresa’s death, the gardens had been completed in the major sections; they were documented by the court gardener Franz Boos in a plan which is of crucial importance today for the revitalisation of the park. This was a time of numerous
expeditions, also on imperial commission, destined for distant parts of
the globe under the leadership of renowned botanists such as Nikolaus Jaquin,
Richard van der Schot and Franz Boos, who collected great quantities of
foreign plants and animals to bring back to Europe.
Maria Theresa’s successors, both Joseph II and Francis I (II), were particularly interested in the sciences and commissioned botanical gardens to be developed on purchased grounds at the Hietzing side of the park. Especially ambitious as botanists
were Emperor Francis I and his brothers, Archdukes Anton and Johann. Archduke
Johann created the Alpine (1803) and Tyrolean Gardens (1800), and trees
and shrubs from North American expeditions formed the main plantations
in the Botanical Garden.
Even today, a splendid American ash tree (F. Boos expedition 1783) is a witness to the scientific interest of the time. During the years between 1828 and 1850, the areas of the Dutch Garden and the Botanical Garden, hitherto geometrically structured, were transformed into English landscape gardens in accordance with the taste of the period. The Botanical Garden has remained in this form until today. Although there were already
some green- and hothouses in the area of the Dutch Garden, and work had
already begun in 1828 on the "Old Palm House" (Maxingstrasse, now the Academy
Film Studios), neither the cultivated areas nor the building facilities
could be judged adequate, if the constantly increasing plant collection
was to be conserved and propagated according to state-of-the-art horticulture
of the time.
This was obviously the motive for Emperor Francis Joseph I to commission the court architect F. v. Segenschmid with the planning of a new Palm House on the grounds of the Dutch Garden. In association with the structural engineer S. Wagner and the court’s technical designer for iron, I. Gridl, the building was begun in 1880, completed in 1882, and ceremoniously opened by the Emperor on 19 June of that year. The construction was of wrought
iron, riveted, with the exterior bearing shell resting on cast iron columns
and arches, and was "awarded the palm" in contemporary reviews as a breakthrough
in architecture compliant with a new material.
The Palm House, with its three pavilions, total length of 111 m, broadest width of 28 m, and height of 25 m, was and is still today the largest of its kind on the European continent. In 1904, a new greenhouse ("Sonnenuhrhaus" – Sundial House) was erected after a design by Alfons Custodis in place of an older hothouse; it was intended as winter accommodation for the large plant collection from Australia and South America. After the proclamation of the Republic, the court estate – including Schönbrunn – was transferred to the ownership of the state through the law of 3 April 1919. Today the Federal Gardens are frequented by a total of around 20 million people, and the Schönbrunn Park by more the 7 million visitors every year (trend rising). This great number of visitors and the view - in its negative sense - that the gardens are public property have had a crucial influence today on the cultivation and preservation of the historical, horticultural artworks which have been passed into public ownership. The Schönbrunn Palace
Park, measuring 185 hectares, is not only one of the largest gardens in
the world, but is also one of the most important in the baroque French
garden style. This fact was impressively underlined and affirmed in 1996,
when UNESCO adopted the Schönbrunn Palace and Gardens into the "Cultural
World Heritage" list.
Thus the Federal Gardens have implemented the greatest possible personal and financial investment to make an immediate start - under the expert supervision of the Federal Ministry for Historical Monuments - on this task of historical, horticultural reconstruction and conservation, hoping as well that even the long-term projects will have been completed within this decade. The intentions of the gardens maintenance plan in all current and future horticultural and conservational measures are to enhance Schönbrunn’s reputation as one of the best preserved imperial gardens of the baroque and historicist periods, and, also, with regard to the issues of tourism and economics, to score a key counterpoint to the post-modern and ubiquitous phenomenon of the theme park and "experience worlds". Dipl.Ing.Dr. Peter Fischer-Colbrie Director
of the Federal Gardens
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| Literatur:
Josef Glaser, Schönbrunner Chronik, Wien 1989 Beatrix Hajos, Die Schönbrunner Schloßgärten, Wien 1995 Brigitte Mang, Parkpflegewerk Schönbrunn, Wien 1996 Peter Fischer-Colbrie, Historische Gärten in Wien: Pflege und Nutzung am Beispiel Schönbrunn und Belvedere, Perspektiven, Wien 1992. Elfriede Iby, Schloß Schönbrunn: Zur früheren Bauge-schichte, Wien 1996 |
References:
Josef Glaser, Schönbrunner Chronik, Vienna 1989 Beatrix Hajos, Die Schönbrunner Schloßgärten, Vienna 1995 Brigitte Mang, Parkpflegewerk Schönbrunn, Vienna 1996 Peter Fischer-Colbrie, Historische Gärten in Wien: Pflege und Nutzung am Beispiel Schönbrunn und Belvedere, Perspektiven, Vienna 1992. Elfriede Iby, Schloß Schönbrunn: Zur früheren Bauge-Schichte, Wien 1996 |
Schonbrunn garden, Wien.
The great paterre, Schonbrunn,
Wien
Orangerie, Schonbrunn,
Wien